
Rückblick 2008:
iIl coretto hat den 1. Platz beim 10. offenen Wettbewerb der Kinder- und Jugendchöre beim SR gewonnen.
Der Club SR-Freunde veranstaltete bereits zum 10. Mal diesen Wettbewerb. Am Samstag traten insgesamt 10 Chöre aus dem gesamten Saarland an. In der Kategorie Kinderchor 6-12 "Einsteiger" gewann der Petit Choeur du Chateau aus Saarbrücken und in der anspruchsvolleren Kategorie Kinderchor 6 -12, in der es auch um mehrstimmiges Singen ging, gewann der Chor der Gemeinde Illingen unter Leitung von Sabine Böhme und Wolfram Schiffler.

Rückblick 2007: Weihnachten
Kinderchor begeistert Publikum: Vor weihnachtliche Stimmung in der Evangelischen Kirche Uchtelfangen
Unter dem Titel zu "Bethlehem überm Stall" präsentierten die Sänger im Alter von 8 bis 16 Jahren überwiegend klassische Werke von Komponisten verschiedener Epochen.
"Uchtelfangen. 24 Kinderstimmen sorgten am Samstag in der gut gefüllten Evangelischen Kirche Uchtelfangen für besinnliche und fröhliche Vorweihnachtsstimmung. Die Mitglieder des Kinder-und Jugendchors Illingen, der sich seit einem Jahr "ill coretto" nennt (früher Illinger Burgspatzen" hatten mit ihren Leitern Sabine Böhme und Wolfram Schiffler wochenlang für dieses Konzert geprobt. Lohn der Mühe und Disziplin war der Beifall des begeisterten Publikums. Unter dem Titel "Zu Bethlehem überm Stall" präsentierten die Sängerinnen und Sänger im Alter von acht bis 16 Jahren überwiegend klassische Werke von Komponisten verschiedener Epochen, wie Johann Michael Haydn, Josef Rheinberger, Engelbert Humperdinck und John Rutter. Die Kinder meisterten nicht nur die Schwierigkeit, im Kanon zu singen, sondern auch in fremden Sprachen. Selbst für die Jüngsten schienen die französischen, englischen und lateinischen Texte kein Problem zu sein. Sonderapplaus gab es für die Gesangsbeiträge der drei "Großen", Lisa Krämer, Sarah Pisek und Cassiopeia Weber, insbesondere für ihr Schlusslied "Can you feel the love tonight" von Elton John.
Schiffler begleitete den Chor am Klavier beziehungsweise an der Orgel, weshalb sich die Sänger abwechselnd im Altarraum und auf der Empore postierten. Musikalische Verstärkung erhielt das Gesangsensemble von Judith Rupp (Querflöte), Christin Klein (Klarinette), Stephanie Büchner (Violine) und der Kulturbeauftragten der Gemeinde Illingen, Brigitte Adamek-Rinderle, am Cello. Die Instrumentalisten spielten Stücke von Händel, Vivaldi und Fauré. Aufgelockert wurde das Adventsprogramm außerdem durch Gedichtvorträge einzelner Chormitglieder. Als Vertreter des Hausherrn bedankte sich Vikar Thomas Ziaja für das "tolle Konzert", das natürlich nicht ohne die von den Besuchern geforderte Zugabe beendet wurde." (Saarbrücker Zeitung, 19.12.2007)
Rückblick 2006: Ein Name für den Chor
Beim Weihnachtskonzert wird das Geheimnis gelüftet
"Illingen. Alle Jahre wieder naht das traditionelle Weihnachtskonzert des Kinder-und Jugendchores der Gemeinde Illingen. Am 16. Dezember, 17 Uhr heißt es in der Illipse Vorhang auf für: When it's christmas time.Diesmal stehen alte und neue Weihnachtslieder auf dem Programm, wieder mit unplugged Live-Musik und wie könnte es anders sein, der Band Swimmy. Dass einige der jungen Sänger nicht nur stimmlich begabt sind, sondern auch Instrumente beherrschen, werden sie mit ihrem Spiel auf Geige und Klavier unter Beweis stellen. In diersem Konzert wird es noch eine Überraschung geben: Nach monatelangen Überlegungen wurde im Chor beschlossen, den Namen "Illinger Burgspatzen" abzulegen und dem Chor einen neuen Namen zu geben. Der große Augenblick ist nun gekommen: das Namensgeheimnis, das die Sänger seit einiger Zeit hüten, wird gelüftet werden.
Aus den Burgspatzen wurde ill coretto
Bei den ersten Stücken hatten die Burgspatzen noch das altbekannte Logo auf den Shirts. Dann waberte Bühnennebel und die Spatzen flogen weg, bzw. die jungen Sängerinnen und Sänger verwandelten sich in den Illinger Kinder-und Jugendchor ill coretto - Der kleine Chor. Die Kulturbeauftragte Brigitte Adamek wies auf die ungewöhnliche Schreibweise mit zwei ll hin, das unzweifelhaft auf Illingen deutete. Nun sei der Chor nicht nur akustisch, sondern auch optisch ein Aushängeschild der Gemeinde. Im traditionellen Weihnachtskonzert am dritten Advent in der Illipse präsentierten die, nun in flottem Rot und Schwarz gewandeten Chorsänger traditionelle und poppig angehauchte Weihnachtslieder. Unter der Leitung von Sabine Böhme und Wolfram Schiffler musizierten die Kinder und Jugendlichen mit sichtlicher Freude. Auch die Solobeiträge von Ann Sophie Cenkel am Klavier und Claire Meiser an der Violine wurden mit viel Applaus bedacht. Ein schöner vorweihnachtlicher Abend, an dem der Kinder- und Jugendchor sich nicht nur als akustisches, sondern auch als optisches Aushängeschild der Gemeinde Illingen sehen und hören lassen konnte." (illinger seiten 01/ 2007)
Rückblick 2006: Ein Tag mit Mozart
Fast 200 Sängerinnen und Sänger proben für Mozartkonzert - Eine grandiose Gemeinschaftsproduktion der Illinger Chöre
Mozarts 250. Geburtstag bietet den willkommenen Anlass zu einem besonderen Fest zu Ehren des genialen Musikers. In einer großartigen Gemeinschaftsaktion werden die Illinger Chöre am Sonntag, den 24.9. gemeinsam einen "Tag mit Mozart" begehen. Die ursprüngliche Idee stammt von Thomas Doll, dem Leiter des Illinger Madrigalchores. In vielen Sitzungen gemeinsam mit der Kulturbeauftragten Brigitte Adamek, sowie Stefan Monshausen (Amici Cantus), Lutz Schindeldecker (Ensemble Vocal), Sabine Böhme (Kinder-und Jugendchor Illtal) und Christian Holz (Kirchenchor St. Stephan) wurde die tolle Idee so bearbeitet, dass dieser Sonntag zu einem wunderbaren Tag wird, an dem sich die Zuschauer ganz der Musik des bereits mit 36 Jahren gestorbenen Komponisten hingeben können. Der Tag mit Mozart beginnt mit einer Krönungsmesse im Rahmen des sonntäglichen Gottesdienstes um 9:30 Uhr. Es singen der verstärkte Kirchenchor St. Stephan unter der Leitung von Christian Holz. Im Anschluss daran hält Heinrich Kalbfuß einen Vortrag über "Mozart, die Aufklärung und die Freimaurerei" mit Musikbeispielen im Bistro der Illipse. Um 15 Uhr gibt es von Kids mit "Mozart fürr Kids" eine bunte Mischung mit Mozartwerken und Ausschnitten aus dem Musical Mo(t)z und Arti. Mitwirkende sind hierbei der Kinder-und Jugendchor Illtal und das Orchester des Neunkircher Steinwaldgymnasiums. Der Höhepunkt des Tages wird nach dem Vorbild der populären Londoner Promskonzerte ein Abend mit Highlights aus den Mozartopern Figaros Hochzeit, Zauberflöte und Entführung aus dem Serail sein.
Eine stattliche Anzahl von 200 Sängerinnen und Sänger wird auf der Bühne der Illipse stehen und abwechselnd von den illingern Chorleitern dirigiert. Als hochkarätige Solisten konnten Algirdas Drevinskas, Hiroshi Matsui vom Staatstheater gewonnen werden. Begleitet werden die Sänger von der Sinfonietta. Auf die Moderation von Roland Kunz vom SR, bekannt auch von Orlando und die Unerlösten, darf man gespannt sein. (illinger seiten 36/2006)
Rückblick 2005: Reise ins alte England
Kinder-und Jugendchor Illingen zeigt das Musical "Mr. Scrooge"
"Die berühmte englische Weihnachtsgeschichte vom Geizhals Mr. Scrooge zeigt der Kinder-und Jugendchor Illingen am Samstag in der Illipse. Seit den Sommerferien wird geprobt.
Illingen. "Fünf, sechs, sieben, acht, kleine Referenz." Noch gibt Sabine Böhme den Takt vor. Am kommenden Samstag, 17. Dezember, müssen ihn die Mitglieder des Kinder-und Jugendchors der Gemeinde Illingen, die Illinger Burgspatzen, von alleine hinbekommen. In der Illipse feiert dann um 17 Uhr ihr Kindermusical "Mr. Scrooge" nach Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte Premiere. Um die Musik von Steve Pogson, einer Kantate mit sechs Gesangstiteln, hat Regisseurin Anette Leistenschneider den passenden Text dazu geschrieben und ein Musical mit Gesang und Tanz für junge Leute daraus gebastelt.
Das Stück erzählt die Geschichte eines alten, unfreundlichen Mannes, der Weihnachten für ein überflüssiges Fest hält und deshalb Besuch von drei Geistern aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bekommt. Gespielt wird mit einem offenen Bühnenbild.
Während des Stücks werden Kulisse und Kostüme vor den Zuschauern gewechselt. Das Musical versetzt seine Zuschauer zurück ins England des 19. Jahrhunderts. Deshalb haben sich die Regisseurin und die musikalischen Leiter Sabine Böhme und Wolfram Schiffler für die Aufführung auch einen für diese Zeit typischen Tanz einfallen lassen. Oder vielmehr habe man Rücksprache mit einem Experten für alte Tänze gehalten, wie Böhme sagt. Der habe ihnen dann einen Schreittanz empfohlen. Wie auf Kommando haut Wolfram Schiffler bei einer Probe im Hüttigweiler Kultursaal dann auch einen "Gigue" in die Klaviertasten. Oft haben die sieben bis 15-jährigen Akteure auf der Bühne augenscheinlich noch nicht nach dieser Melodie getanzt: Ihre Bewegungen wirken noch recht steif und unsicher. Chorleiterin Böhme führt deshalb ein strenges Regiment. Schließlich steht die Aufführung bereits in wenigen Tagen an. Jeder noch so kleine falsche Tanzschritt wird jetzt korrigiert, der Kopf muss gerade gehalten werden. Konzentration ist angesagt. Dass das nicht immer einfach ist, weiß auch Böhme. "Besonders den Jüngeren fällt es nicht immer leicht zu spielen oder zu tanzen und gleichzeitig den Text zu behalten." Insgesamt 46 Personen sind aktiv am Musical beteiligt. Mit Dennis Kranz als Mr. Scrooge und Robert Dusemund als Erzähler Charles Dickens haben sich die Burgspatzen zwei erfahrene Schauspieler von außerhalb mit ins Boot geholt.
Die restlichen Akteure sind allesamt Mitglieder der beiden Kinder- beziehungsweise des Jugendchors des Illinger Vereins. Geprobt wird seit den Sommerferien einmal die Woche für zwei Stunden in der Illipse oder im Kultursaal. Dazu kommen intensive Wochenendproben, betont Böhme. Doch bei aller Begeisterung der Kinder und Jugendlichen, ist es nicht immer leicht die ganze "Bande" unter ein Dach zu bringen. "Heute Abend sind etwa nicht alle da, weil am Gymnasium Adventsbasar ist", bedauert die Chorleiterin. Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen für die Probe. Aber auch das Improvisieren klappt." (Saarbrücker Zeitung, 15.12.2005)
Rückblick 2003: Berlin
Illinger Burgspatzen erobern Berlin
Als einer der musikalischen Botschafter des Saarlandes in Berlin; Das war schon eine Auszeichnung für die "Illinger Burgspatzen", dem Jugendchor der Gemeinde Illingen.
Zahlreiche Proben standen im Vorfeld an, die Kinder und Jugendlichen waren bestens gerüstet, ihr Können vor fachkundigem Publikum zu präsentieren. Vor der eindrucksvollen Kulisse Berlins zeigten die Kinder und Jugendlichen, teils auch mit anderen Chören, ihre musikalische Vielfalt, die beim Publikum auch bestens ankam.
Mittwoch 18.6., um 6 Uhr startet unser Reisebus in Richtung Berlin zum 20. Deutschen Chorfest, dem "Festival der Stimmen". 25 Burgspatzen und 20 Erwachsene sind an Bord und in bester Stimmung. Kurz vor Berlin fahren wir in einen kilometerlangen Stau. Nach 14 Stunden Fahrt treffen wir dann endlich in unserer Jugenherberge, die relativ zentral zum Ku'damm liegt, ein. Zimmerverteilung, Auspacken und Abendessen sind angesagt, danach marschieren wir los, in Richtung Gedächtniskirche und sammeln erste Eindrücke. Auf dem Rückweg kehren wir ein zu "Berliner Weiße", Bier, Cola und Kakao, anschließend sinken wir todmüde in die Betten.
Donnerstag, 19.6., es ist 6 Uhr, die ersten Wecker beginnen zu klingeln. Bei 4 Duschen und so vielen Personen, die selbige benutzen wollen, bleibt uns nichts anderes übrig, als bei Zeiten aufzustehen. Nach dem Frühstück brechen wir auf in Richtung Potsdam. Ein Teil unserer Gruppe will in die Babelsberger Filmstudios, der andere Teil das Schloss Sanssouci und die Parkanlagen besichtigen. Nachmittags treffen wir wieder zusammen und machen einen Spaziergang durch Potsdam, der in den einzelnen Grüppchen sehr unterschiedlich ausfällt. (Geschäftebummel, Essen und Trinken, Kultur in Form von Besichtigung des "Holländischen Viertel" usw.) Ein Bummel durch das "Nikolaiviertel" in Berlin, ein Blick auf das "Brandenburger Tor", ein Spaziergang "Unter den Linden" und die Suche nach einem netten Lokal schließen unseren Tag ab.
Freitag, 20.6., auch heute sind wir früh auf den Beinen, denn bevor ab 14 Uhr unsere Veranstaltungen beginnen, wollen wir noch zum Wannsee. Aus "Pack die Badehose ein ..." wird leider nichts, es ist sehr windig und der Himmel bedeckt, also machen wir eine kleine Bootsfahrt. Anschließend geht es zur zentralen Gemeinschaftsverpflegung des deutschen Sängerbundes. Lange Schlangen erschrecken uns, aber wider Erwarten verläuft die Essensausgabe schnell und reibungslos. Gegen 13 Uhr treffen wir im Lustgarten am Dom auf die anderen saarländischen Chöre. Um 14 Uhr eröffnen wir mit den beiden anderen Jugendchören, den Noswendler Spatzen und dem Realschulchor Beckingen das Programm der Landesbundpräsentation des Saar-Sängerbundes. Ausgerechnet beim letzten Lied "Ein schöner Tag" öffnen sich die Himmelsschleusen und es beginnt ein heftiger Regen, der das Publikum zur Flucht unter das Dach des "Alten Museums" veranlasst. Trotzdem spart es nicht an Applaus für die 70 singenden Kinder und Jugendlichen aus dem Saarland. Auch bei dem sich anschließenden Sommerfest in der saarländischen Landesvertretung bleibt uns der Regen erhalten. Da man dort anscheinend nicht auf schlechtes Wetter vorbereitet ist, kommt der geplante Ablauf des Programms zum Erliegen und erst in einer Regenpause wird von den Chören, das Saarlandlied gemeinsam gesungen und vom SR ins Saarland übertragen. Da nur wenige im Kampf um einen Platz in der ersten Reihe, der Schwenker-und Rostwurststände der Saarlandvertretung gewonnen haben, endete bei den anderen auch dieser Tag in einer der vielen Restaurationen Berlins.
Samstag, 21.6., heute rasselt der Wecker besonders früh, um 5:30 Uhr muss der erste Trupp raus, denn wir wollen in den Reichstag und anschließend ist eine Stadtrundfahrt mit Führung geplant. Trotz Menschenmassen schaffen wir es gemeinsam unter die Reichstagkuppel, die einen traumhaften Ausblick über Berlin bietet. Wieder am Bus angekommen, werden wir von unserer Stadtführerin, einem echten "Berliner Original" begrüßt und bekommen in den nächsten zwei Stunden von Berlin viel zu hören und zu sehen. Nach dem Mittagessen hören wir uns die verschiedenen Kinder-und Jugendchöre an, die "Unter den Linden" ihre Auftritte haben und um 16 Uhr ist es dann endlich soweit; wir haben unseren eigenen Auftritt. Eingesungen wird in einer Seitenstraße, wo wir für unsere Einsingübungen schon den ersten Applaus erhalten. Leider ist der Himmel schon wieder ziemlich bewölkt und es stürmt, aber wir bleiben trocken. Lediglich der Pianist und die Chorleiterin kämpfen mit den fliegenden Noten. Das Publikum belohnt unseren "stürmischen" Auftritt mit viel Applaus. Nach diesem Auftritt steht der restliche Tag zur freien Verfügung und die kleinen Gruppen zerstreuen sich in alle "Berliner Winde".
Sonntag, 22.6., der Abreisetag. Um 7 Uhr brechen wir auf in Richtung Saarland. Diesmal haben wir Glück und erreichen ohne Behinderungen um 17:45 Uhr Illingen, wo schon die daheimgebliebenen Eltern auf uns warten. Berlin ist eine Reise wert. Wir können es bestätigen, auch wenn wir längst noch nicht alles gesehen haben. Ein großes Lob an die Veranstalter, für die fabelhafte Organisation des Chorfestes im Vorfeld und bei den Veranstaltungen vor Ort.
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